VfL Wolfsburg Wetten

Der VfL Wolfsburg zählt zu den jüngsten Fußballvereinen Deutschlands. Trotz ihrer kurzen Geschichte etablierten sich die Wölfe im Laufe der letzten Jahre zu einer festen Größe in der Bundesliga und gewannen im Jahr 2009 den Meistertitel der 1. Bundesliga.

Von den Anfangsjahren über die Zeit in der Oberliga Nord und der 2. Bundesliga bis hin zu den größten Erfolgen und der aktuellen Situation des Vereins – all das lesen Sie in diesem Artikel!

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Vereinsgeschichte

Der Vorgängerverein des heutigen VfL Wolfsburg wurde schon 1945 gegründet. Schon früh konnte man die 1. Kreisklasse für sich entscheiden und sich somit für die Bezirksliga qualifizieren. Zudem gelang dem VfL Wolfsburg dreimal der Titel in der Amateurliga Niedersachsen Ost und bald darauf stieg man in die Oberliga Nord auf.

In den ersten Jahren in der Oberliga Nord zählten die Wölfe zum Mittelfeld der Tabelle und so mussten sie den Großteil der Saisons gegen den Abstieg kämpfen. Im Jahr 1958 war es dann aber soweit. Die Wölfe stiegen in die Amateuroberliga Niedersachsen ab und verbrachten dort ganze vier Jahre. Erst in der Spielzeit 1963/64 gelang den Wolfsburgern der Wiederaufstieg in die Regionalliga Nord und 1974 schließlich war man in der 2. Bundesliga angekommen. Die Freude darüber hielt jedoch nicht lange, da sich die Wölfe schon in der nächsten Saison aus der Bundesliga in Richtung Oberliga Nord verabschieden mussten.

Dort verbrachte man die 70er- und 80er-Jahre und kehrte erst in der Saison 1991/92 wieder in die 2. Bundesliga zurück. Der Durchbruch gelang dann in der Saison 1996/97, als die Wölfe die Saison auf dem zweiten Tabellenplatz beendeten und somit erstmals in die höchste Liga des deutschen Fußballs aufstiegen. Seitdem spielt Wolfsburg in der 1. Bundesliga und feierte mit dem Gewinn des Meistertitels in der Saison 2008/09 unter Trainerlegende Felix Magath den bisher größten Erfolg in der Vereinsgeschichte.

Es stellte sich heraus, dass die Ära Magath die erfolgreichste in der bisherigen Geschichte der Wolfsburger werden sollte. Sofort nach Amtsantritt im Jahr 2007 entschied sich Magath, den Kader umzubauen und brachte mit neuen jungen Spielern frischen Wind in die Mannschaft. Einen wahren Goldgriff machten die Wölfe mit der Verpflichtung des talentierten Bosniers Edin Dzeko, der zusammen mit dem Brasilianer Grafite das beste Sturmduo der Bundesligageschichte bildete. Die beiden erzielten 54 der insgesamt 80 Wolfsburger Tore in der Meistersaison und übertrafen damit das bis dato erfolgreichste Duo Gerd Müller und Uli Hoeneß. Hervorzuheben sind auch die Leistungen von Zvjezdan Misimovic, der mit 22 Vorlagen der bisher beste Torvorbereiter der Bundesligageschichte wurde.

Ihre Heimspiele bestreiten die Wölfe in der hochmodernen Volkswagen-Arena, die im Dezember 2002 eröffnet wurde. Von 2013 bis 2015 wurde das Stadion renoviert und erweitert, sodass die heutige Kapazität 30 000 Plätze beträgt.

Die größten Erfolge  

Meisterschaftserfolge:

  • Deutscher Meister: 2009
  • Niedersachsen Meister: 1963
  • Meister der Amateurliga Niedersachsen: 1951, 1952, 1954, 1963

Pokalerfolge:

  • DFB-Pokalsieger: 2015
  • DFL-Supercup: 2015
  • Finalist im DFB-Pokal: 1995

Internationale Erfolge:

  • Teilnahme an der UEFA Europa League: 2000, 2009, 2015
  • Teilnahme an der UEFA Champions League: 2010, 2016

Die Demütigung des Rekordmeisters in der Saison 2008/09

Die bereits erwähnte Saison 2008/09 unter Trainer Felix Magath ist definitiv die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte der Wölfe. Schon vom ersten Spieltag an präsentierte sich Wolfsburg als ernst zu nehmender Titelkandidat und kam von Woche zu Woche dem Ziel immer näher. Der Höhepunkt der Saison war der 26. Spieltag, als der deutsche Rekordmeister aus München in der Volkswagen-Arena zu Gast war. Obwohl die Bayern keine besonders gute Saison spielten, waren sie vor dem Spiel mit ihren Weltklassespielern wie Franck Ribery, Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm klarer Favorit.

Doch an diesem Tag zeigten die Wölfe ihre Klasse und gingen durch ein Tor von Christian Gentner in der 44. Minute in Führung. Nur eine Minute später traf Luca Toni ins Netz der Wolfsburger und so stand es zur Halbzeitpause 1:1. Es folgte die wohl beste Halbzeit, die die Fans des Vfl Wolfsburg jemals von ihrer eigenen Mannschaft erlebt hatten. Zuerst traf Edin Dzeko zweimal und als Abschluss machte Grafite mit einem Slalom durch die Bayern-Abwehr die Demütigung des Rekordmeisters perfekt. Das Spiel endete 4:1 für Wolfsburg und so wurde man verdient Meister der 1. Deutschen Bundesliga.

Trainer

Die Wölfe werden derzeit vom ehemaligen Stürmer Bruno Labbadia trainiert. Dieser begann seine Spielerkarriere beim Zweitligisten SV Darmstadt 98 wo er sich rasch zum Leistungsträger entwickelte und in 3 Saisons 44 Tore erzielte. Über den Hamburger SV kam er schließlich zum 1. FC Kaiserslautern und bildete dort mit Stefan Kuntz ein äußerst erfolgreiches Sturmduo.  Nach dem Gewinn des DFB-Pokals und der deutschen Meisterschaft wechselte er zum FC Bayern München, mit denen er ebenfalls in der Liga erfolgreich war. Die weiteren Stationen waren der 1. FC Köln, Werder Bremen und der Zweitligist Arminia Bielefeld, wo er mit 28 Treffern im Jahr 1999 Torschützenkönig der 2. Bundesliga wurde.

Auch die Trainerkarriere von Bruno Labbadia begann beim SV Darmstadt 98. Nach 3 Jahren in Darmstadt wechselte er zu Greuther Fürth, das er nach nur einer Saison verließ, um Michael Skibbe in Leverkusen zu ersetzen. Dort erreichte er mit Bayer das DFB-Pokal-Finale und wechselte im nächsten Jahr für 3 Saisons zum VfB Stuttgart. Anschließend kehrte er nach Hamburg zurück, wo er den Klassenerhalt schaffte und vom Fernsehsender Hamburg 1 in der Kategorie Sport zum Hamburger des Jahres gewählt wurde. Mittlerweile ist er seit Februar 2018 Cheftrainer beim VfL Wolfsburg.

Kader

Torhüter:

  • Koen Casteels
  • Pavao Pervan
  • Phillip Menzel

Im Tor der Wölfe steht der 26-jährige Belgier Koen Casteels. Nachdem er 2015 von Werder Bremen zum VfL Wolfsburg kam, etablierte er sich als Stammtorhüter im Wolfsburger Tor und ist in der belgischen Nationalmannschaft eine gute zweite Wahl. In der laufenden Saison kassierte er in 26 Ligaspielen 39 Tore und hielt neunmal das Tor sauber.

Abwehr:

  • Jerome Roussillon
  • John Anthony Brooks
  • William
  • Robin Knoche
  • Felix Uduokhai
  • Marcel Tisserand
  • Gian-Luca Itter
  • Paul Verhaegh

Den wichtigsten Spieler in der Wolfsburger Abwehr finden wir auf der Position des linken Außenverteidigers. Jerome Roussillon kam erst zu Beginn der Saison auf Leihbasis von Montpellier, aber in Anbetracht seiner bisherigen Leistungen gilt eine Verpflichtung als wahrscheinlich. Neben toller Defensivarbeit stellte er mit 3 Toren auch seine offensiven Qualitäten unter Beweis, was ihn zu einer verlockenden Option mit einer hohen Quote für die Torschützenwette macht.

 Mittelfeld:

  • Ignacio Camacho
  • Maximilian Arnold
  • Yannick Gerhardt
  • Yunus Malli
  • Josuha Guilavogui
  • Elvis Rexhbecaj

Der Mittelfeldmotor der Wölfe ist in der laufenden Saison definitiv der 25-jährige Yannick Gerhardt. In 25 Ligaspiele schoss er 2 Tore und sammelte 5 Assists. Die Ruhe und Stabilität im Aufbauspiel der Wölfe, die er mit sich bringt, machen ihn zu einem der Leistungsträger in Wolfsburg.

Angriff:

  • Wout Weghorst
  • Josip Brekalo
  • Daniel Ginczek
  • Admir Mehmedi
  • Renato Steffen
  • Felix Klaus
  • John Yeboah

Der torgefährlichste Wolfsburger und zugleich auch die beste Option für eine Torschützenwette ist der Holländer Wout Weghorst. Mit 12 Toren und 5 Vorlagen hat er in dieser Saison zuverlässig getroffen, weshalb Sie vermutlich eine niedrigere Quote in Kauf nehmen müssen.

Bisherige Saisonergebnisse

1. Bundesliga

Gegner Ergebnis
Schalke (H) 2 : 1
Leverkusen (A) 3 : 1
Hertha (H) 2 : 2
Freiburg (H) 1 : 3
Mainz (A) 0 : 0
Gladbach (H) 2 : 2
Bremen (A) 0 : 2
Bayern (H) 1 : 3
Düsseldorf (A) 3 : 0
Dortmund (H) 0 : 1
Hannover (H) 1 : 2
RB Leipzig (H) 1 : 0
E. Frankfurt (A) 2 : 1
Hoffenheim (H) 2 : 2
Nürnberg (A) 2 : 0
Stuttgart (H) 2 : 0
Augsburg (A) 3 : 2
Schalke (A) 1 : 2
Leverkusen (H) 1 : 3
Hertha (A) 1 : 0
Freiburg (A) 3 : 3
Mainz (H) 3 : 0
Gladbach (A) 3 : 0
Bremen (H) 1 : 1
Bayern (A) 0 : 6
Düsseldorf (H) 5 : 2
Dortmund (A) 0 : 2
Hannover (H) 3 : 1
RB Leipzig (A) 0 : 2

 

DFB-Pokal

Gegner Ergebnis
Elversberg (A) 1 : 0
Hannover (A) 2 : 0
RB Leipzig (A) 0 : 1