VfB Stuttgart Wetten

Über die Jahre etablierte sich der VfB Stuttgart als bedeutender Fixpunkt im deutschen Fußball. Obwohl die Schwaben gerade eine schwere Bundesliga-Phase durchleben und in den letzten Jahren größtenteils gegen den Abstieg kämpfen, belegen sie den hohen 5. Platz in der ewigen Tabelle der Bundesliga. Auch im Hinblick auf die Mitgliederzahl kann sich der VfB mit Deutschlands Spitzenclubs messen. Mehr als 65 000 Mitglieder machen den VfB Stuttgart nämlich zum mitgliederstärksten Verein in Baden-Württemberg und darüber hinaus auch zu einem der elf größten deutschen Sportvereine.

Von den Anfangsjahren über die größten Erfolge und Titel aus den 50er-Jahren bis hin zur aktuellen Situation im Kader – in diesem Artikel haben wir alles Wichtige über den VfB Stuttgart zusammengefasst. Zudem werden Ihnen unsere Informationen dabei helfen, höhere Quoten zu entdecken und somit mehr Gewinn aus Ihrer nächsten Sportwette zu ziehen!

Vereinsgeschichte 

Der heutige VfB Stuttgart geht bereits auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Doch erst im Jahr 1912 schlossen sich der FV Stuttgart und der Kronen-Klub Cannstatt zusammen und bildeten so den VfB Stuttgart. Schon in der ersten Saison erreichte der neu gegründete Verein das Endspiel um den Aufstieg in die Südkreisliga, die damals höchste Spielklasse des deutschen Fußballs. Ein Sieg mit 1:0 gegen den FC Mühlburg machte den Aufstieg zur Gruppe der deutschen Spitzenclubs für die Schwaben erstmals in der Geschichte möglich.

Den ersten großen Erfolg verzeichnete der Verein im Jahr 1927, als sie Baden-Württembergischer Meister wurden und sich somit für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifizierten. Doch erst 1935 schaffte der VfB den Einzug ins deutsche Meisterschaftsfinale, wo er dem damaligen Spitzenclub FC Schalke 04, dem dominierenden Verein im deutschen Fußball der 30er-Jahre, gegenüberstand. Mit einem 6:4 konnten die Schalker das spannende und torreiche Spiel im Müngersdörfer Stadion in Köln für sich entscheiden.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs stand der VfB Stuttgart vor völlig zerstörten Sportanlagen und einer großen Zahl an der Front gefallener Spieler. Nach einem raschen Wiederaufbau in nur fünf Jahren erreichten die Schwaben bereits in der Saison 1949/50 wieder das Finale um die deutsche Meisterschaft. Im Olympiastadion in Berlin fieberten fast 100 000 Zuschauer im Finale zwischen dem VfB Stuttgart und Kickers Offenbach mit. Von Beginn an dominierte der VfB Stuttgart das Spiel und führte bis zur Pause mit einem Spielstand von 2:0, den die Kickers Offenbach in der zweiten Hälfte lediglich auf 2:1 verkürzen konnten. Die Stuttgarter holten zum ersten Mal den Titel als Deutscher Meister, doch das sollte erst der Beginn eines Titelregens sein.

Im Laufe der 50er-Jahre erreichten die Stuttgarter nämlich weitere zwei Male das Finale der deutschen Meisterschaft. War man 1952 im Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken erfolgreich, so musste man jedoch ein Jahr darauf gegen den 1. FC Kaiserslautern eine schwere Niederlage von 4:1 hinnehmen. Dieses Jahrzehnt war aber auch von den ersten Pokalerfolgen geprägt. So spielte der VfB Stuttgart 1954 im Finale des DFB-Pokals gegen den 1. FC Köln und verließ nach einer Verlängerung den Platz als Sieger. Als 1958 das zweite DFB-Pokal-Endspiel für die Schwaben folgte, hieß der Gegner Fortuna Düsseldorf. Ebenso wie beim letzten Versuch stand das Match nach 90 Minuten unentschieden und wurde erst in der Verlängerung durch ein Tor von Lothar Weise zur großen Freude der Stuttgarter Fans entschieden.

Es folgten schwere Zeiten für den VfB und der erste Bundesligatitel für den VfB ließ bis 1984 auf sich warten. Seither gewannen die Schwaben in ihrer Bundesligageschichte noch zweimal den Meistertitel in den Jahren 1992 und 2007. Den größten Erfolg in der jüngeren Vergangenheit verzeichnete der Verein in der Saison 2012/13 mit dem Einzug ins Finale des DFB-Pokals. Nach 90 Minuten unterlagen die Stuttgarter jedoch mit einem 3:2 dem Rekordmeister aus München.

Seine Fans empfängt der VfB Stuttgart in der märchenhaften Mercedes-Benz-Arena, die bereits 1933 eröffnet wurde. Seither wurde sie mehrmals renoviert und erweitert, sodass ihre derzeitige Kapazität 60 449 Plätze beträgt.

Die größten Erfolge

Meisterschaftserfolge:

  • Deutscher Meister: 1950, 1952, 1984, 1992, 2007
  • Süddeutscher Meister: 1946, 1952, 1954
  • Baden-Württembergischer Meister: 1930, 1935, 1937, 1938, 1943
  • Meister der 2. Bundesliga: 1977, 2017

Pokalerfolge:

  • DFB-Pokalsieger: 1954, 1958, 1997
  • Deutscher Supercupsieger: 1992
  • Süddeutscher Pokalsieger: 1933, 1958

Internationale Erfolge:

  • UEFA-Pokal-Finalist: 1989
  • Finalist im Europapokal der Pokalsieger: 1998
  • UI-Cup-Sieger: 2000, 2002, 2008

Finale im Europapokal der Pokalsieger 1998

Einer der größten Erfolge auf internationaler Ebene gelang den Stuttgartern mit dem Einzug ins Finale des Europapokals der Pokalsieger im Jahr 1998. Zuvor hatte der VfB Stuttgart bereits einmal das Endspiel im UEFA-Pokal erreicht, wo man aber dem SSC Neapel mit Diego Maradona unterlag. Auch dieses Mal wartete mit dem englischen Spitzenclub FC Chelsea, der hochkarätige Spieler wie Ginfranco Zola und Dan Petrescu in seinen Reihen hatte, ein äußerst schwerer Gegner auf die Schwaben im Endspiel. Das hart umkämpfte Spiel schien unausweichlich in die Verlängerung zu gehen, bis Ginfranco Zola durch ein spätes Tor den Titel für FC Chelsea sicherte.

Trainer

Der derzeitige Trainer der Schwaben aus Stuttgart ist in der 1. Bundesliga ein relativ unbekanntes Gesicht. Nico Willig verbrachte seine gesamte Spielerkarriere nämlich beim TSG Ballingen, bei dem er in 11 Jahren 92 Oberligaspiele absolvierte und 2013 seine Laufbahn als Fußballer beendete.

Auch als Trainer verzeichnete Willig bisher keine größeren Erfolge. Bereits während seiner Spielerkarriere war er für die Jugendmannschaft des TSG Ballingen verantwortlich und wechselte 2015 zum Jugendteam der Kickers Offenbach, wo er sich lediglich eine Saison aufhielt. Ab dem darauffolgenden Jahr trainierte er beim VfB die U-16-, U-17- und U-19-Mannschaft. Als Nachfolger von Markus Weinzierl übernahm er im April 2019 interimsweise den Cheftrainerposten in der ersten Mannschaft des VfB Stuttgart.

Kader

Torhüter:

  • Ron-Robert Zieler
  • Alexander Meyer
  • Jens Grahl

Die erste Wahl im Tor der Schwaben ist der erfahrene Ron-Robert Zieler, der in der Saison 2017/18 von Leicester zum VfB kam. Die Stuttgarter spielen in dieser Saison äußerst offensiv, sodass Zieler in seinen 30 Ligaeinsätzen dieses Jahr wenig überraschend 67 Tore kassierte. Bei Ihrer nächsten Sportwette sollten Sie daher die Quoten der Over/Under-Wetten nicht außer Acht lassen.

Abwehr:

  • Benjamin Pavard
  • Timo Baumgartl
  • Ozan Kabak
  • Pablo Maffeo
  • Borna Sosa
  • Marc Oliver Kempf
  • Emiliano Insua
  • Holger Badstuber
  • Andreas Beck
  • Antonis Aidonis

Der wohl wichtigste Abwehrspieler im VfB Stuttgart ist der Innenverteidiger und aktuelle Weltmeister Benjamin Pavard, der zu Saisonende zu den Bayern wechseln wird. In der laufenden Saison absolvierte er 25 Ligaspiele. Eine hohe Quote für Ihre nächste Torschützenwette finden Sie mit dem Argentinier Emiliano Insua, der besonders gefährlich in der Offensive sein kann und daher ein Wettversuch wert ist.

Mittelfeld:

  • Santiago Ascacibar
  • Steven Zuber
  • Daniel Didavi
  • Erik Thommy
  • Gonzalo Castro
  • Berkay Özcan
  • Dennis Aogo
  • Christian Gentner
  • Hans Nunoo Sarpei

Die treibende Kraft im Stuttgarter Mittelfeld ist der Schweizer Flügelflitzer Steven Zuber, an dem mehrere europäische Spitzenclubs interessiert sind. In der laufenden Saison erwies sich Zuber sowohl offensiv als auch defensiv als äußerst erfolgreich und konnte in seinen 22 Ligaeinsätzen insgesamt 5 Tore und 2 Torvorlagen verbuchen.

Angriff:

  • Nicolas Gonzales
  • Anastasios Donis
  • Mario Gomez
  • Chadrac Akolo
  • Alexander Esswein
  • Leon Dajaku

Die größten Gewinnchancen bei Ihrer nächsten Torschützenwette liefert Ihnen ein Tipp auf den Ex-Nationalspieler Mario Gomez. Aufgrund der enttäuschenden Leistung in der Offensive der laufenden Saison gelangen Gomez wenig verwunderlich lediglich 6 Tore und 2 Torvorlagen.

Bisherige Saisonergebnisse

1. Bundesliga

Gegner Ergebnis
Mainz (A) 0 : 1
Bayern (H) 0 : 3
Freiburg (A) 3 : 3
Düsseldorf (H) 0 : 0
RB Leipzig (A) 0 : 2
Bremen (H) 2 : 1
Hannover (A) 1 : 3
Dortmund (H) 0 : 4
Hoffenheim (A) 0 : 4
E. Frankfurt (H) 0 : 3
Nürnberg (A) 2 : 0
Leverkusen (A) 0 : 2
Augsburg (H) 1 : 0
Gladbach (A) 0 : 3
Hertha (H) 2 : 1
Wolfsburg (A) 0 : 2
Schalke (H) 1 : 3
Mainz (H) 2 : 3
Bayern (A) 1 : 4
Freiburg (H) 2 : 2
Düsseldorf (A) 0 : 3
RB Leipzig (H) 1 : 3
Bremen (A) 1 : 1
Hannover (H) 5 : 1
Dortmund (A) 1 : 3
Hoffenheim (H) 1 : 1
E. Frankfurt (A) 0 : 3
Nürnberg (H) 1 : 1
Leverkusen (H) 0 : 1
Augsburg (A) 0 : 6

 

DFB-Pokal

Gegner Ergebnis
Hansa Rostock (A) 0 : 2