SV Werder Bremen Wetten

Über die letzten Jahrzehnte entwickelte sich Werder Bremen zu einem bedeutenden Fixpunkt im deutschen Fußball. Tatsächlich gelang es bisher lediglich dem Rekordmeister aus München, mehr Punkte als die Werderaner in der Bundesliga zu sammeln und somit erfolgreicher in der ewigen Tabelle zu sein. Zudem gehört Werder zu den größten Sportvereinen in Deutschland, da derzeitig mehr als 35 000 Menschen als Clubmitglieder registriert sind. Wenn Sie mehr über den Traditionsverein an der Weser erfahren möchten, sind Sie hier genau richtig. In diesem Artikel finden Sie nämlich alles Wissenswerte über den SV Werder Bremen!

Vereinsgeschichte

Die Geschichte des Clubs von der Weser geht bis ins Jahr 1899 zurück, als einige Schüler bei einem Wettbewerb einen Ball gewannen und damit erstmals in diesem Stadtteil Fußball spielten. Der Grundstein für den heutigen SV Werder Bremen war gelegt, denn die Schüler entschieden sich noch im selben Jahr, einen Fußballverein zu gründen, der mit Ende des Jahres dem Verband Bremer Fußballvereine beitrat.

Bereits in den Anfangsjahren ging es für Werder steil bergauf, da sich der Club 1903 in drei Spielklassen zum Bremer Fußballmeister krönte. Auch 1919 nach dem Ersten Weltkrieg gelang den Werderanern erneut der Sieg der Bremer Meisterschaft. Mit der Restrukturierung und Erweiterung vom Fußball- zum Sportverein durften erstmals auch Frauen Teil des Vereins werden und bald stieg die Anzahl der Mitglieder auf über 1 000.

Trotz großer Erfolge hatte der damalige Fußballclub kein eigenes Stadion, sodass sich die Stadt 1926 für den Bau der ABTS-Kampfbahn entschied. 1947 zogen die Werderaner in das Weserstadion, in dem sie auch heute noch ihre Heimspiele bestreiten.

Nach einem ständigen Wechsel  zwischen 1. und 2. Bundesliga gelang Werder Bremen Anfang der 80er-Jahre dann der Durchbruch. Unter der Leitung von Otto Rehagel schaffte der Club den Aufstieg in die 1. Bundesliga und läutete die goldene Ära auf der Weser ein. In den 80er- und frühen 90er-Jahren etablierte sich die Mannschaft als Hauptkonkurrent des FC Bayern München im Kampf um den Meistertitel, womit auch die traditionelle bis heute andauernde Rivalität zwischen den beiden Clubs ihren Anfang nahm.

Die größten Erfolge

Meisterschaftserfolge:

  • Deutscher Meister: 1965, 1988, 1993, 2004
  • Deutscher Zweitligameister: 1981
  • Meister in der Gauliga Niedersachsen: 1934, 1936, 1937, 1942
  • Meister der Westkreisliga: 1923

Pokalerfolge:

  • Deutscher Pokalsieger: 1961, 1991, 1994, 1999, 2004, 2009
  • Deutscher Pokalfinalist: 1989, 1990, 2000, 2010
  • Deutscher Supercup: 1988, 1993, 1994

Internationale Erfolge:

  • Europapokal der Pokalsieger: 1992
  • UEFA-Cup-Finalist: 2009
  • Kirin-Cup-Sieger: 1982, 1986

Die Wunder von der Weser

Jedem Fußballfan ist dieser Ausdruck höchstwahrscheinlich ein Begriff. Im heimischen Stadion gelang es Werder in der Vergangenheit schon oft, bereits verloren geglaubten Spiele zu drehen und als Sieger vom Platz zu gehen. Das erste Wunder geschah in der Saison 1987/88, als die Werderaner im UEFA-Pokal Spartak Moskau gegenüberstanden. Im Hinspiel reichte es lediglich für ein Tor und sie unterlagen in Russland mit 4:1. Im Rückspiel jedoch kamen die magischen Kräfte der Weser zum Vorschein, Werder holte den Rückstand auf und machte in der Verlängerung mit dem Einzug in die nächste Runde das Wunder perfekt. Schon in der nächsten Saison erlebten die Fans im Weserstadion ein weiteres unglaubliches Match. Nach dem verlorenen Hinspiel im Europapokal der Landesmeister (0:3; BFC Dynamo) folgte nämlich der haushohe Sieg im Heimspiel mit 5:0. In den kommenden Jahren bewies das Weserstadion oft seine Zauberkräfte und der SV Werder schaffte immer wieder aufs Neue den Ausweg aus einer aussichtslosen Situation: 1993/94 gegen RSC Anderlecht, 1999/00 gegen Olympique Lyon, 1998/99 gegen SK Brann, 2000/01 gegen Antalyaspor. Für die Zocker unter ihnen ist die letzte Begegnung gegen Antalyaspor vermutlich auch die bemerkenswerteste, da nach dem Hinspiel die Quote auf den Einzug Werders in die nächste Runde sogar 7.00 betrug und einen hohen Gewinn brachte.

Der Gewinn des Doubles

Schon vor Beginn der Saison 2003/04 sollte der SV Werder Bremen laut Wetttipps erfahrener Zocker am Ende an der Tabellenspitze stehen. Als die Werderaner nach dem 16. Spieltag tatsächlich die Führung übernahmen, erkannten dies auch viele andere. Thomas Schaaf stellte eine fantastische Mannschaft zusammen, in deren Reihen sich mit dem Brasilianer Ailton auch der Spieler des Jahres und zugleich der Torschützenkönig der Saison befand. Die Saison wurde mit dem Gewinn des DFB-Pokals perfekt. Die Werderaner bezwangen im Endspiel den damaligen Zweitligisten Alemannia Aachen mit 3:2 und gewannen zum ersten Mal in ihrer langen Geschichte das Double, was vor ihnen nur dem 1.FC Köln und dem FC Bayern München gelungen war.

Trainer

Der moderne Fußball unterscheidet sich stark vom Konzept der 90er- und frühen 2000er-Jahre. Heutzutage läuft das Spiel viel schneller, flüssiger und die Trainer müssen sich ständig bemühen, um am Ball zu bleiben. Immer mehr Fußballclubs geben daher eher Jüngeren die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen – so auch der SV Werder Bremen. Der ehemalige Trainer der U-23 Mannschaft, danach Trainerassistent und Interimstrainer in der Bundesligamannschaft Florian Kohfeldt übernahm im letzten Jahr den Cheftrainerposten in Bremen und erwies sich schnell als perfekte Wahl.

Als Fußballer war Kohfeldt lediglich bis zur U-21 aktiv. Da er seiner Meinung nach nicht genug Talent für eine Profikarriere besaß, studierte er in Bremen Sport- und Gesundheitswissenschaften. Parallel dazu trainierte er verschiedene Jugendmannschaften und nach Abschluss des Studiums kam er ins Trainerteam von Victor Skripnik (Trainerassistent; 2014 – 2016).

Im Oktober 2016 wurde er Cheftrainer in der U-23-Mannschaft von Werder, mit der er im selben Jahr überraschend den Klassenerhalt in der 3. Liga schaffte. Nach der Entlassung von Alexander Nouri wurde Kohfeldt 2017 interimsweise zum Trainer der Bundesligamannschaft befördert. Nach einigen sehr guten Ergebnissen entschied sich die Geschäftsführung mit dem ehemaligen Werderaner Profi Frank Baumann an der Spitze dazu, Florian Kohfeldt zum Cheftrainer zu machen. Im April 2018 unterschrieb er mit Werder einen Vertrag bis 2022.

Kader

Torhüter:

  • Jiri Pavlenka
  • Stefanos Kapino
  • Luca Plogmann

Die erste Wahl im Tor der Bremer, der Tscheche Jiri Pavlenka, stand in der aktuellen Spielzeit in allen Ligaspielen am Platz. Der Torhüter kam 2017 von Slavia Prag zu Werder und bekam für seine konstant guten Leistungen in der Saison sowohl vom Trainer als auch von der Presse viel Lob.

Abwehr:

  • Felix Beijmo
  • Ludwig Augustinsson
  • Milos Veljkovic
  • Sebastian Langkamp
  • Niklas Moisander
  • Theodor Gebre Selassie
  • Marco Friedel
  • Thore Jacobsen
  • Jan-Niklas Beste

Obwohl die gesamte Bremer Abwehr in dieser Saison 2018/2019 äußerst kompakt agiert, sticht ein Spieler besonders hervor. Dabei handelt es sich um den linken Außenverteidiger Ludwig Augustinsson, der bei 28 Einsätzen hält und dabei ein Tor schoss.

Mittelfeld:

  • Kevin Möhwald
  • Milot Rashica
  • Nuri Sahin
  • Fin Bartels
  • Davy Klassen
  • Maximilian Eggestein
  • Philipp Bargfrede

Im Mittelfeld der Bremer sind gleich zwei Namen hervorzuheben: Davy Klassen und Milot Rashica. Der Schwede Klassen wechselte vor Saisonbeginn für 14 Millionen Euro von Everton zu Werder und entwickelte sich schon in seiner ersten Saison zu einem der wichtigsten Spieler im Kader von Florian Kohfeldt. In der laufenden Saison brachte er es bisher auf 28 Einsätze und schoss dabei 4 Tore und bereitete weitere 4 vor.

Von den beiden genannten Mittelfeldspielern ist der Kosovare Milot Rashica deutlich gefährlicher. In 20 Ligaeinsätzen erzielte er 8 Treffer, was für einen Mittelfeldspieler sehr beeindruckend ist. Weitere 2 Torvorlagen machen ihn zu einem der Schlüsselspieler von Werder Bremen.

Angriff:

  • Claudio Pizarro
  • Yuya Osako
  • Martin Harnik
  • Max Kruse
  • Josh Sargent
  • Aron Johannsson
  • Johannes Eggestein

Der wichtigste Spieler im Angriff und zugleich auch der Starspieler der kompletten Mannschaft ist der Reinbeker Max Kruse. Mit seiner Erfahrung sorgt er ständig für Unruhe in der gegnerischen Abwehr und hält in der laufenden Saison bei 10 Tore und 9 Vorlagen. Dass ihn viele Sportwettenanbieter oftmals unterschätzen, hat eine relativ hohe Quote zur Folge und sollten Sie bei Ihrer nächsten Wette berücksichtigen!

Bisherige Saisonergebnisse:

1. Bundesliga:

Gegner Ergebnis
Hannover (H) 1:1
E. Frankfurt (A) 2:1
Nürnberg (H) 1:1
Augsburg (A) 3:2
Hertha (H) 3:1
Stuttgart (A) 1:2
Wolfsburg (H) 2:0
Schalke (A) 2:0
Leverkusen (H) 6:2
Mainz (A) 1:2
Borussia M. (H) 1:3
Freiburg (A) 1:1
Bayern (H) 1:2
Düsseldorf (H) 3:1
Dortmund (A) 1:2
Hoffenheim (H) 1:1
RB Leipzig (A) 2:3
Hannover (A) 1:0
E.Frankfurt (H) 2:2
Nürnberg (A) 1:1
Augsburg (H) 4:0
Hertha (A) 1:1
Stuttgart (H) 1:1
Wolfsburg (A) 1:1
Schalke (H) 4:2
Leverkusen (A) 3:1
Mainz (H) 3:1
Borussia M. (A) 1:1

 

DFB-Pokal:

Gegner Ergebnis
Worms (A) 6:1
SC Weiche 08 (A) 5:1
Dortmund (A) 1:1
Schalke (A) 2:0

 

  • Im Spiel gegen Dortmund nach Elfmeterschießen weitergekommen. Ergebnis: 4:3