FC Schalke 04 Wetten

Mit mehr als 156 000 Mitgliedern zählt der FC Schalke 04 nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit zu den Clubs mit den meisten Mitgliedern. Der siebenmalige deutsche Meister, fünfmaliger Pokalsieger und Sieger der UEFA Europa League hat aber auch sportlich einiges zu bieten. Tatsächlich liegen die Königsblauen auf dem 7. Platz in der ewigen Tabelle der Bundesliga, und zudem sind sie die erste deutsche Mannschaft, die mit dem Gewinn des Meistertitels und des DFB-Pokals das Double perfekt machte.

Von den Anfangsjahren als Westfalia Schalke über den Titelregen in den 30er-Jahren und dem Gewinn des UEFA-Pokals in den 90ern bis hin zum aktuellen Kader, zu Ergebnissen und Quoten – hier finden Sie alles, was Sie über den FC Schalke 04 wissen müssen!

Vereinsgeschichte

Die Geschichte der Königsblauen beginnt in einem kleinen bescheidenen Hinterhof am Schalker Markt in Gelsenkirchen. 1904 trafen sich dort einige junge begeisterte Fußballer mit der Idee, einen Verein zu gründen. Dies war die Geburtsstunde von Westfalia Schalke, aus dem dann im Jahr 1924 der heutige FC Schalke 04 wurde. Während des Ersten Weltkriegs musste der Spielbetrieb vorübergehend eingestellt werden.

Erst 1925 verpflichteten die Knappen mit Heinz Ludewig einen echten Fußballtrainer, der den Club von einem Erfolg zum nächsten führte. Schon im selben Jahr holten sich die Königsblauen den Titel in der Westdeutschen Kreisliga – doch das war erst der Anfang. In den folgenden Saisons wurden die Knappen mehrmals Meister in ihren Spielklassen und erreichten die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. In der Saison 1933/34 schaffte man unter Trainer-Legende Hans Schmidt den ersten von insgesamt sieben Meistertiteln. Drei weitere folgten noch in den 30er-Jahren. Zudem schaffte Schalke erstmals im Jahr 1937, den DFB-Pokal zu gewinnen.  und legte in den 40er-Jahren mit zwei Meistertiteln nach.

Nach einigen sieglosen Jahren sicherte sich Schalke seinen siebten und bisher letzten Meistertitel und gewann 14 Jahre später den DFB-Pokal. Nun folgte die schwerste Zeit in der Geschichte der Königsblauen, die in den 80er-Jahren mit wiederholten Abstiegen in die 2. Bundesliga ihren Tiefpunkt erreichte. Es sollte bis 1997 dauern, dass die Schalker Fans etwas zu jubeln hatten. Eine großartige Mannschaft um Jens Lehmann, Olaf Thon, Mike Büskens und Andi Möller erreichte völlig überraschend das Endspiel der UEFA Europa League, in dem der italienische Spitzenclub Inter Mailand mit hochkarätigen Spielern wie Javier Zanetti, Youri Djorkaeff und Ivan Zamorano wartete. Sowohl das Hinspiel als auch das Rückspiel endeten mit 1:0 für den Gastgeber, sodass der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt werden musste. Während Ivan Zamorano und Aron Winter ihre Elfmeter für Inter verschossen, bewahrten alle Schalker Spieler einen kühlen Kopf und entschieden somit das Elfmeterschießen für sich.

In der jüngsten Geschichte konnten die Schalker nicht mehr an die großen Erfolge aus der Vergangenheit anknüpfen. Der dreimalige Gewinn des DFB-Pokals und das Erreichen des Halbfinales der UEFA Champions League im Jahr 2011 lesen sich im Vergleich zu den früheren Errungenschaften eher bescheiden.

Der FC Schalke 04 bestreitet seine Heimspiele in einem der schönsten Stadien der Welt. Die hochmoderne Veltins Arena wurde 2001 eröffnet, und hat eine Kapazität von 62 271 Plätzen.

Die größten Erfolge

Meisterschaftserfolge:

  • Deutscher Meister: 1934, 1935, 1937, 1939, 1940, 1942, 1958

Pokalerfolge:

  • DFB-Pokalsieger: 1937, 1972, 2001, 2002, 2011
  • DFL-Ligapokalsieger: 2005
  • DFL-Supercupsieger: 2011

Internationale Erfolge:

  • UEFA-Europa-League-Sieger: 1997
  • UI-Cup-Sieger: 2003, 2004
  • Champions-League-Halbfinalist: 2011
  • Europapokal-der-Pokalsieger-Halbfinalist: 1970

Der Meister der Herzen in der Saison 2000/01

Der FC Schalke 04 war Teil eines der spannendsten und nervenzerreißendsten Titelkämpfe in der Bundesligageschichte. In der Saison 2000/01 kämpften die Königsblauen gegen den Rekordmeister FC Bayern München um den deutschen Meistertitel. Nachdem die Schalker am letzten Spieltag mit einem Sieg ihr Soll erfüllt hatten, mussten sie das Ergebnis des Spiels Hamburg gegen Bayern abwarten. Den Münchnern genügte ein Unentschieden, um sich zum Meister krönen zu dürfen.

In der Nachspielzeit stand es 1:0 für den HSV, und der FC Schalke 04 sah wie der deutsche Meister aus. Zum Leid aller Schalker Fans traf der Schwede Patrik Andersson am Ende der Nachspielzeit zum Ausgleich für den FC Bayern München und sicherte so dem Rekordmeister den Meistertitel. Als Trost wurden die Königsblauen von den Medien zum Meister der Herzen gekürt und man qualifizierte sich erstmals für die UEFA Champions League.

Trainer

Der heutige Trainer der Königsblauen Huub Steven zog schon beim großen Erfolg im Jahr 1997 die Fäden als Cheftrainer, als er die Mannschaft um Jens Lehmann und Olaf Thon betreute.  Als Spieler war Stevens nur bei Fortuna Sittard und PSV Eindhoven aktiv.  Trotzdem war er als Spieler äußerst erfolgreich und wurde dreimal niederländischer Meister, einmal Pokalsieger und einmal gewann er die UEFA Europa League. In seinen insgesamt 397 Spielen für die beiden Clubs erzielte er 19 Tore.

Und auch als Trainer stellte er sein Verständnis über den Fußball unter Beweis. Seine Trainerkarriere begann in Roda Kerkrade, von wo er 1996 nach Gelsenkirchen kam. Dort gewann er mit Schalke nicht nur die UEFA Europa League, sondern auch zweimal den DFB-Pokal. Es folgte der Wechsel zu Hertha BSC und der neuerliche Gewinn des deutschen Ligapokals. Über den 1. FC Köln, Roda Kerkrade, den Hamburger SV und PSV Eindhoven kam er zu Red Bull Salzburg, mit dem er im Jahr 2010 österreichischer Meister wurde. 2011 kehrte Stevens wieder für ein Jahr nach Schalke zurück. Weitere Stationen waren PAOK Saloniki, der VfB Stuttgart und die TSG Hoffenheim, bevor Stevens erneut im Jahr 2019 interimsweise den Cheftrainerposten auf Schalke übernahm.

Kader

Torhüter:

  • Ralf Fährmann
  • Alexander Nübel
  • Michael Langer

Schalke konnte schon immer auf einen sicheren Rückhalt im Tor zählen. Die erste Wahl im Tor ist zurzeit der erfahrene Ralf Fährmann, der in der laufenden Saison 17 Ligaspiele absolvierte und dabei 26 Tore kassierte. Auch die Position des Ersatztorwarts ist mit Alexander Nübel stark besetzt.

Abwehr:

  • Matija Nastasic
  • Salif Sane
  • Benjamin Stambouli
  • Hamza Mendyl
  • Bastian Oczipka
  • Abdul Rahman Baba
  • Jeffrey Bruma
  • Naldo
  • Sacha Riether
  • Jonas Carls

Der wichtigste Spieler in der Schalker Viererkette ist der Senegalese Salif Sane. Er absolvierte in der laufenden Saison alle Ligaspiele und erzielte dabei ein Tor. Wenn Sie aber nach einer hohen Quote für die Torschützen-Wette suchen, dann empfehlen wir Ihnen es mit Bastian Oczipka zu versuchen, weil er in der Offensive sehr gefährlich sein kann.

Mittelfeld:

  • Weston McKennie
  • Nbail Bentaleb
  • Amien Harit
  • Suat Serdar
  • Sebastian Rudy
  • Omar Mascarell
  • Daniel Caliguri
  • Alessandro Schöpf
  • Nassim Boujellab

Der Motor im Schalker Mittelfeld ist in dieser Saison Nabil Bentaleb. Zu Saisonbeginn 2017/18 bezahlten die Schalker für den Algerier satte 20 Millionen Euro, aber er erwies sich schnell als die richtige Investition. In der laufenden Saison stand er in 25 Spielen auf dem Platz. Dabei traf er dreimal das Netz und sammelte einen Assist.

Angriff:

  • Mark Uth
  • Breel Embolo
  • Yevhen Konoplianka
  • Rabbi Matondo
  • Guido Burgstaller
  • Ahmed Kutucu
  • Steven Skrzybski
  • Franco Di Santo
  • Cedric Teuchert
  • Benjamin Goller
  • Haji Wright

Die höchsten Gewinnchancen bei der nächsten Torschützen-Wette haben Sie mit einem Tipp auf Breel Embolo. Der Schweizer ist eine ständige Gefahr für die Abwehr und erzielte in der laufenden Saison in 16 Bundesligaspielen 4 Tore bzw. bereitete 4 weitere vor.

Bisherige Saisonergebnisse

1. Bundesliga

Gegner Ergebnis
Wolfsburg (A) 1 : 2
Hertha (H) 0 : 2
Gladbach (A) 1 : 2
Bayern (H) 0 : 2
Freiburg (A) 0 : 1
Mainz (H) 1 : 0
Düsseldorf (A) 2 : 0
Bremen (H) 0 : 2
RB Leipzig (A) 0 : 0
Hannover (H) 3 : 1
E. Frankfurt (A) 0 : 3
Nürnberg (H) 5 : 2
Hoffenheim (A) 1 : 1
Dortmund (H) 1 : 2
Augsburg (A) 1 : 1
Leverkusen (H) 1 : 2
Stuttgart (A) 3 : 1
Wolfsburg (H) 2 : 1
Hertha (A) 2 : 2
Gladbach (H) 0 : 2
Bayern (A) 1 : 3
Freiburg (H) 0 : 0
Mainz (A) 0 : 3
Düsseldorf (H) 0 : 4
Bremen (A) 2 : 4
RB Leipzig (H) 0 : 1
Hannover (A)  1 : 0
E. Frankfurt (H) 1 : 2
Nürnberg (A) 1 : 1
Hoffenheim (H) 2 : 5

 

DFB-Pokal

Gegner Ergebnis
Schweinfurt (A) 2 : 0
FC Köln (A) 1 : 2
Düsseldorf (H) 4 : 1
Bremen (H) 0 : 2

 

Champions League

Gegner Ergebnis
Porto (H) 1 : 1
Lok. Moscow (A) 1 : 0
Galatasaray (A) 0 : 0
Galatasaray (H) 2 : 0
Porto (A) 1 : 3
Lok. Moscow (H) 1 : 0
Man. City (H) 2 : 3
Man. City (A) 7 : 0